VISAGISTENSCHULE

VISAGISTENSCHULE.

Weiterhin vom Traumberuf träumen?
Oder Träume leben?

 

 

SUSANNE KAMMER.
HAIRSTYLISTIN, LANGHAAR-SPEZIALISTIN.
BEAUTY MAKE-UP ARTIST, VISAGISTIN.
AUTORIN DES NEUEN MAKE-UP STANDARDWERKS „MAKE-UP FÜR JEDEFRAU“.
JURORIN AN INTERNATIONALEN MAKE-UP MEISTERSCHAFTEN.

 

 


Lernen.
Nicht beim No-Name-Ausbilder.
Sondern bei und von Schweizer Koryphäe.


 

 

Individuell.
Haargenau zugeschnitten.
Ihrem Budget angepasst.
Und Ihrem Zeitplan.

 

 

 

Berufsbild-Visagist.

Auszug aus dem Buch
MAKE-UP FÜR JEDEFRAU
von SUSANNE LAMPRECHT.

Mit freundlicher Genehmigung
Schlössli Verlags Zürich.

 

Visagist bzw. Visagistin – der Inbegriff von einem Traumberuf. Gerade viele Mädchen und junge Frauen träumen ihn, wollen „Visagistin“ werden. Visagismus ist jedoch etwas, das man nicht an einem Wochenende oder in drei Monaten seriös erlernen kann. Wer reelle Chancen auf dem Markt haben will, der kommt nicht um eine umfangreiche Ausbildung herum. Und eine solche dauert meines Erachtens im Minimum sechs Monate, noch sinnvoller ist aber eine Ausbildung von einem bis eineinhalb Jahren – denn Kunst kommt von Können, und Können braucht Routine.
Visagismus ist eine Wissenschaft – es geht nicht einfach darum, „schön zu schminken“!
Ein Visagist ist ein „Gesichtsverschönerer“. Verschönern kann nur, wer analysiert, erkennt und weiss, was er mit den erkannten Fakten anstellen kann.
FERNAND AUBRY, der Begründer des Visagismus, kam 1907 zur Welt und verstarb in meinem eigenen Geburtsjahr 1973. Er verschrieb sein Leben voll und ganz der Schönheit. Mit 17 Jahren begann er seine Ausbildung zum Coiffeur. Ihm wurde schnell bewusst, dass Frisur und Make-up nicht voneinander zu trennen sind. Denn das Gesicht ist das Bild – und die Frisur der Rahmen dazu. Er erlernte das Schminken und entwickelte sich in Kürze zu einem der grössten Make-up Künstler. Die Auswahl an Farben von Dekorativkosmetik war in jener Zeit sehr begrenzt – aus diesem Grund studierte er zusätzlich Kosmetologie – und entwarf seine eigene Dekorativlinie. 1936 schuf FERNAND AUBRY die Berufsbezeichnung „Visagiste®“, mit der er seine komplette Tätigkeit als Gesichtsverschönerer umschreiben konnte. Das Wort „Visagiste“ ist eine Wortspielerei: FERNAND AUBRY ging in Paris auf seinem Arbeitsweg stets an einem Park vorbei und kam irgendwann mit dem Landschaftsgärtner ins Gespräch. Auf seine Frage, ob er der Gärtner sei, antwortete dieser, nein, er sei ein „Paysagiste“ – ein „Landschafts-Verschönerer“. Davon inspiriert kreierte FERNAND AUBRY die Berufsbezeichnung „Visagiste – Gesichtsverschönerer“. Er entwickelte den Visagismus, gründete eine Schule in der Rue du Cirque, Nähe der Champs-Elysées in Paris. 1951 bestand sein Team bereits aus rund 200 Mitarbeitern, die Frisieren und Schminken lehrten.
Visagismus laut FERNAND AUBRY war zur damaligen Zeit eine Arbeitsmethode, die es dem Künstler erlaubte, die höchsten Punkte in einem Make-up hervorzuheben. Der heutige, stets weiterentwickelte Visagismus basiert auf einem umfangreichen Studium der Morphologie des Gesichtes und dem Wissen über „Licht und Schatten“. Sowie auf perfekten Kenntnissen bezüglich der Harmonie von Linien – und natürlich auch von Farben. Visagismus bedeutet, in einem Gesicht die schönsten Gesichtszüge durch ein Make-up zu betonen. Laut FERNAND AUBRY ist keine Frau ohne Schönheit. Jede Frau hat ihren Charme, ihre ganz eigene Persönlichkeit, die man durch ein Hervorheben oder eine Veränderung – unter Befolgung der Regeln des Visagismus – zum Vorschein bringen kann.

 

Der heutige Markt ist übersättigt an Make-up Artisten – dies ist übrigens nur ein neueres Wort für Visagist und bedeutet ein und dasselbe. Gerade deshalb ist es ungemein wichtig, dass man sich auf einem sehr hohen Level ausbilden lässt, so dass man danach auch wirklich eine echte Chance hat, auf dem Markt Fuss zu fassen. Man muss bereit sein, intensiv an seinen Schwächen zu arbeiten. Und der Ausbilder sollte individuelles Talent erkennen – und gezielt fördern. Denn der Markt sucht Profis – nicht „Diplom-Visagisten“. Wer glaubt, direkt nach einem Wochenend-Lehrgang ein guter Visagist zu sein, der irrt sich gewaltig.
Übrigens: Visagismus ist klar von Maskenbildnerei zu trennen.
Produktionen sind durch Honorare von Fotografen, Locations, Stylisten, Visagisten etc. sehr kostenaufwändig. Eine Wiederholung der Arbeit, weil jemand eine mittelmässige Arbeit geleistet oder – noch schlimmer – verpatzt hat, ist unmöglich. Jeder Griff muss sitzen, jedes Farbzusammenspiel beherrscht werden. Lichtverhältnisse vor Ort, aber auch Layout und Druck müssen von vornherein bedacht werden. Und, und, und.
Visagismus ist Tiefenwissen.

 

 

MEHR INFOS:

Aus-und-Weiterbildungs-Zentrum.

 

 


 

Referenzen.

 

 

Susanne Kammer | Beratung & Styling